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Kloazn-Haselnuss-Trüffel

Die Geschichte zu den Kloazn-Haselnusstrüffeln erzählt von Anton vom Berggasthof Dorfner in Gschnon bei Montan.
Zu unserem Gasthaus gehören zwei Terrassen, die mit einer Holz–Eisen-Konstruktion in einen Steilhang gebaut sind, in beiden gab es bis vor 20 Jahren schattenspendende Bäume, einen Nussbaum und einen Birnenbaum. Der Nussbaum ist uns vor 20 Jahren zu groß geworden und darf nun seine ganze Schönheit in unserem neu gestalteten Eingangsbereich zeigen.Der Birnenbaum hingegen, mit seinen kleinen, aber sehr süßen und schmackhaften Früchten steht immer noch und genau diese werden getrocknet und in den verschiedensten Speisen mit eingebaut, so auch in diesen Weihnachtsleckereien.Die Verwendung der Birnen als Süßungsmittel wurde mir von meiner Oma vermittelt, welche in den 40er und 50er Jahren nicht immer Geld für Zucker hatte, vor allem im Winter, wenn es keine Früchte und kein Gemüse zum Tauschen gab. Aber sie hatte immer diese getrockneten Birnen, die sowohl zum Süßen von Kuchen und Keksen verwendet wurden, als auch den Kindern als süßen Snack gegeben wurden.Diese Tradition blieb erhalten und so bekommt der Birnenbaum auf unserer Terrasse, der extra dafür jedes Jahr gehegt und gepflegt wird, seine ganz eigene Geschichte.
 
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Wespennester

Die Geschichte zu den Wespennestern erzählt von Roland vom Gasthof Eggwirt in St. Walburg in Ulten.
​Das „Wespennest“ ist eigentlich ein amerikanisches Weihnachtskonfekt: „Wasp‘s Nest“.
Mein Großvater, Vinzenz Schwienbacher vom Wegleithof in St. Walburg und Verlobter meiner Großmutter Maria, Wirtin im „Gasthaus auf der Egg“ in St. Walburg, verdingte sich 1912, wie viele andere in dieser Zeit, als Holzfäller in Amerika und war genau zur selben Zeit auf dem Atlantik unterwegs wie die legendäre Titanic, wie er immer stolz erzählte.Doch dann schrieb ihm die Großmutter einen folgenschweren Brief: „Entweder du kommst zurück, ich brauche einen Mann auf dem Hof und im Gasthaus, oder ich heirate einen anderen!“. Großvater kam natürlich zurück, 1913 wurde geheiratet, und er brachte Großmutter, die eine begnadete Köchin und strenge Wirtin war, auch das Rezept der „Wasp‘s Nest“ mit, die es ihm wohl angetan hatten.Das Rezept ist dann irgendwann in Vergessenheit geraten.In den 60er Jahren brachte ein Gast aus Baden-Württemberg meiner Mutter, die inzwischen die „Eggwirtin“ war, ein schwäbisches Kochbuch mit.Als meine Tante Anna – sie liebte Süßigkeiten - darin das Rezept der „Wespennester“ entdeckte, erinnerte sie sich mit Begeisterung an die herrliche Leckerei, die in den dreißiger Jahren ausnahmsweise auch im Sommer für den prominenten Gast Sir Dunhill gebacken wurde.Meine Mutter erweckte die Wespennester sofort „zu neuem Leben“ und seither gibt es bei uns jedes Jahr dieses wunderbare, lockere Weihnachtskonfekt.
 
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