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Die Schneamilch

Gericht mit Geschichte

Die Schneemilch ist eine alte Vinschger Festtagsnachspeise. Die ganze Familie saß und sitzt mancherorts auch heute noch an Heiligabend und anderen Feiertagen um den Tisch und löffelt dieses Küchengeheimnis aus einer Schüssel.
Geschnittenes Brot, „Weimerlan“ (Rosinen) und gesüßter Rahm, der „Schnea“, sind die Grundzutaten. Doch in jedem Tal, auf jedem Hof, in jeder Küche ist „Schneamilch“ etwas anderes. Dieses Gericht hat seinen Ursprung wohl im Verkosten der „Luckmilch“, des ersten Rahms, der beim Treiben im Butterkübel entsteht und am Luck, dem Deckel klebt. Gesüßt und häufig auch mit Brotstücken gestreckt war er eine Schleckerei für das ganze Haus. Erzählungen zufolge soll die „Schneamilch“ am Fensterbrett auch zukünftige Schwiegersöhne aus dem Geheimen ins Offene gelockt haben.
Auf einem Bergbauernhof sah die „Schneamilch“ anders aus als im Tal, bei einem reichen Bauern schmeckte sie anders als bei armen Familien. Neben „Zibeben“ (getrocknete Trauben) mischen manche auch Walnüsse, getrocknete Feigen oder „pignoli“ (Pinienkerne) unters Weißbrot, das einmal gewürfelt und andernorts wieder in Scheiben geschnitten wird. Mancherorts wird die Schneemilch geschichtet, andere geben den Schlagrahm als Haube oben drauf. Garniert wird mit Zimt, Schokoladepulver oder, vor allem im Obervinschgau, mit geraspelter Schokolade.


​Zum Nachlesen:
de Rachewiltz, Siegfried: Brot im südlichen Tirol. Schlanders 1980
Fink, Hans: Südtiroler Küche Tisch und Keller. Im Lauf der Jahrhunderte. Bozen 1980
Platzer, Erik & Asam, Oskar & Theiner, Otto: Köstliches aus dem Vinschgau. Der Geschichte der Vinschger Küche auf der Spur. Überlieferte Rezepte, original und verfeinert. Bozen 2008
Rampold, Josef: Vinschgau - Landschaft, Geschichte und Gegenwart am Oberlauf der Etsch - Das westliche Südtirol zwischen Reschen und Meran. Bozen 1977
 
20.12.2016Südtiroler Gasthaus
 

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02.05.2017Südtiroler Gasthaus
 
 
 
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20.12.2016Südtiroler Gasthaus
 
 
 
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